Teil eines Werkes 
2. Bd. (1876)
Entstehung
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lokal vor ſich gehen zu laſſen. Ihrem brieflichen Wunſche gemäß erbat und erhielt ich die Genehmigung, Sie zu beſuchen. Dort wartet mein Geleitsmann im Neben⸗ zimmer und geſtattet nur kurze Friſt. Kaum wüßte ich Ihnen übrigens nützlich zu ſein.

Bacher! rief die unglückliche Frau, erſtarrt durch ſeinen eiſigen Ton,wollen auch Sie uns verlaſſen! Und doch beruht meines Mannes Rettung einzig auf Ihrem Scharfſinn, Ihrer genauen Kenntniß der Ver⸗ hältniſſe. Das Kalden einer Chrloſigkeit ſo unfähig iſt, als Sie ſelbſt, wiſſen Sie. Weshalb weiſen Sie mich ſo zurück? Wie oft haben Sie Kalden und mich Ihrer unbedingten Ergebenheit verſichert! Wir betrach⸗ teten Sie wie einen Sohn des Hauſes.

In des Mannes Auge blitzte es jählings auf. Und als ich den Anſpruch erhob, wirklich der Sohn des Hauſes werden zu wollen, nachdem mir ein an⸗ ſtändiges Erbe die Gründung eigenen Hausſtandes er⸗ laubte, wie bin ich da aufgenommen worden? Haben Sie die Abweiſung, welche mir Ihre Fräulein Tochter ſo unverblümt zu Theil werden ließ, etwa neutraliſirt? Keineswegs! Sie ſtellten ſich ſogar gegen mich, hatten ſich von dem Augenblicke an gegen mich geſtellt, wo Sie Ihrer Tochter einen Verkehr geſtattet, gegen den ich umſonſt Einſprache gethan. Allerdings war es von