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tion zu ſtellen, welche den Leuten, für die Du Dich intereſſirſt, durchhelfen kann, ſo nenne mir die Summe.“
„Wir verſtehen uns ſchlecht“, ſagte Erich kalt, indem ſein Blick ſich in das geſpannte Auge der Mut⸗ ter bohrte.„Könnte Geld helfen, ſo wäre dafür ge⸗ ſorgt. Du weißt, daß mir eigenes Kapital zu Gebote ſteht; übrigens war Frau Kaldens Jugendfreundin, die Commerzienräthin Bornſtedt, ſofort zur Stelle, um ihr Hab und Gut als Caution anzubieten. Leider iſt das Geſetz zu conſequent, um den guten Willen der Einzelnen zu Worte kommen zu laſſen. Daß auch ich zur Stelle war, ſobald das Unheil verlautete, bedarf kaum der Erwähnung. Meinen Beiſtand aber wieſen die Unglücklichen zurück. Schon geſtern, im erſten hoff⸗ nungsloſen Jammer, ſagte ſich Mathilde von mir los, und als ich heute wiederholt verſuchte, ſie zu ſprechen, entzog ſie ſich mir. Ich würdige den Stolz unverſchul⸗ deten Elends, der ſie mit mir brechen heißt; aber erſt jetzt habe ich ganz erkannt, was Litta mir iſt! Ich werde ſie nie aufgeben, ſie bedeutet mir Luft und Licht, ohne ſie weiß ich von keiner Zukunft. Mutter, haſt Du mich je geliebt, ſo gieb meiner heißen Bitte nach! Sei größer als die elenden Satzungen, die gegen Men⸗ ſchenwerth und Menſchenglück ſo federleicht in's Ge⸗ wicht fallen, verſchließe Dein Herz nicht länger, laß


