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kleine Donnerwetter wohl gethan, kehrte die Guts⸗ herrin jetzt wirklich in das Haus zurück, gab im Vor⸗ übergehen in der unermeßlichen Küche des Erdgeſchoſf⸗ ſes einige Weiſungen, und ſtieg dann, ſtark athmend, die Treppe hinauf. Bereits hatte ſie die Thür des Wohnzimmers geöffnet, wo Paula inzwiſchen angelangt war und erſehöpft im Sorgenſtuhle ruhte, als ſie dieſelbe wieder zudrückte, die zweite, nach den Giebelzimmern führende Treppe erſtieg, und in das mittlere der drei dort befindlichen Gemächer eintrat. Dies war ein lichter, freundlicher, mit Vorliebe ausgeſtatteter Raum. Die einladenden dunklen Polſtermöbel geſchickt vertheilt, Teppiche und Gardinen in geſchmackvoller Uebereinſtim⸗ mung, über dem Ganzen jener unnennbare Comfort ausgegoſſen, der nur in wirklich bewohnten Zimmern ſeine Stätte hat. Dennoch wurde dieſes Gemach nur ſelten und für kurze Dauer benutzt. Es war das eigene Zimmer des Sohnes des Hauſes, ſeit ſeinen glücklichen Knabenjahren ſtets jedem Andern vorgezogen, ſo oft er von Schulen und Univerſitäten, ſo oft er zu Beſuch in die Heimath kam. Tauſend Kleinigkeiteu, die auf den Möbeln umherſtanden, an den Wänden hingen, oder in lauſchigen Winkeln lehnten, bildeten gleichſam eine Stufenleiter der erinnerungsreichen Kinder⸗ und Jugendzeit.


