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nicht mehr aus. Doch verließ ſie dieſer Gedanke keinen Augenblick. Ihr letztes Wort an mich, wobei ſie meine Hand mit ſchon erkaltenden Händen drückte, war: „Dora.“
Mattern ſchwieg, und blickte Sophie an, als er⸗ warte er eine Entgegnung. Als ſie nur ſtumm den Kopf neigte, fuhr er fort:„Da keine geſetzliche Be⸗ ſtimmung vorlag, fiel das Privatvermögen meiner Frau an unſere Kleine, und nachdem ſie ihre Mutter überlebt hat, ſchließlich an mich. So bin ich nun in die Herzensverpflichtung eingetreten, welche Minna einſt übernommen, und hoffe, daß Sie, beſte Freundin, Dora meiner Ehre anvertrauen. Löſen Sie das Band nicht, welches Dora dieſem Hauſe verknüpft! Meine Abſicht iſt, zunächſt ein paar Jahre zu reiſen. Kein Wanderer von Ort zu Ort ich denke, mich im Auslande, in großen Städten zu fixiren, welche Centralpunkte gei ſtigen Strebens ſind. Dort möchte ich, frei von allen Aeußerlichkeiten, dem Studium, meinen Liebhabereien leben, und wünſchte, dieſe Zurückgezogenheit von Dora getheilt zu ſehen.“—
Sophie war dieſen Auseinanderſetzungen mit An⸗ theil gefolgt. Nun äußerte ſie kopfſchüttelnd, in bedenk⸗ lichem Ton:„Dieſer Plan, lieber Graf, erſcheint mir gewagt. Sie ſelbſt würden ſich durch die Gegenwart
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