Teil eines Werkes 
2. Bd. (1876)
Entstehung
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machen verſtand, ward ihm als ungewöhnliches Stre⸗ ben, als werthvoller Erwerb angerechnet, und vielleicht war es dies Bewußtſein, welches ihn ungern aus den Kreiſen zurücktreten ließ, die ihn auf ſolches Piedeſtal gehoben. Nachdem die Zeit herangekommen, wo er als Gutsherr Pflichten und Leiſtungen zu überneh⸗ men hatte, eine Zeit, der er ſtets mit dem Gedanken entgegengeſehen, dann zu beweiſen was er als Menſch und Denker ins Leben zu rufen vermöchte, erwies ſich auch dies wieder als eine jener, bereits durch manche Phaſe erlebten Selbſttäuſchungen. Die neue Aufgabe ward mit Haſt ergriffen; Mattern quittirte den Dienſt und warf ſich in Feuereifer auf die Führung des Haus⸗ und Hofregiments, um überraſchend ſchnell daran zu ermüden. Gewöhnt, alle ſeine Fähigkeiten bei dem geringſten Anlaß voll auszugeben, fehlte ihm Kern und Probe aller Kraft: die Ausdauer, und war dies Kapital erſchöpft, ehe es noch Zinſen getragen. Als der zweite Winter auf dem Lande hereindrohte, begab ſich der Graf, einer kleinen Hofcharge Rechnung tra⸗ gend, nach der Reſidenz, und nahm von dieſer Zeit an alle früheren Lebensgewohnheiten wieder auf. Er ſtörte ſeine Frau nicht in ihrem Wunſche, daheim auf dem Gute zu bleiben, überließ es ihr, dort die Zügel zu führen, und fühlte ſich, wenn er von Zeit zu Zeit