Teil eines Werkes 
2. Bd. (1876)
Entstehung
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Allem einverſtanden, was ich beſchließe, ſobald es ſeine perſönliche Freiheit nicht beſchränkt; er wird zufrieden ſein, mich beſchäftigt zu wiſſen. Du weißt nun, wie ich denke, was ich erbitte. Willigt Ihr ein, ſo komme ich auf der Rückreiſe in Mattern's Begleitung hier durch und hole mir mein Kleinod. Bis dahin laß zwiſchen uns ruhen, was mir zwar nicht der Augen⸗ blick eingegeben, was aber der Augenblick zur Aeu⸗ ßerung gebracht.

Sie erhob ſich, indem ſie Sophiens Hand drückt und trat an die Bruſtwehr. Dora ſtand vor dem Ge⸗ länder, den vollendeten Kornblumenkranz in der Hand, und bot ihn der Gräfin mit lieblichſter Geberde dar, wandte ſich aber, als dieſe ihr ihn lächelnd auf den eigenen dunklen Lockenkopf drückte, gekränkt ab und rief mit blitzenden Augen:Du willlſt ihn nicht!

Minna neigte ſich und ſchloß ihre Arme feſt um das Kind.Ich will Euch Beide, flüſterte ſie in⸗ brünſtig. Dora drückte ihr Geſichtchen liebkoſend in die Falten des Kleides der hohen Frau, rief, indem ſie mit leuchtender Freude aufſah:Du biſt lieb, ich habe Dich auch lieb und rannte verſchämt ins Haus.

Nachdem Gräfin Mattern in der Morgenfrühe des nächſten Tages von dem Roſtan'ſchen Ehepaare zum Bahnhof begleitet worden war, veranlaßte Sophie