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welcher die Farben des einige Tagereiſen ent⸗
fernten mächtigen Herrn und Gebieters Czesko
von Lomnitz trage.
„»Sonderbar,« ſprach Wolluf, vwie komme ich mit dem ſtolzen Reichsbarone in Berüh⸗ rung, von dem ich noch zwar des Böſen nicht viel, aber auch des Guten noch gar
wenig gehört habe. Er befahl jedoch den
Bothen vorzulaſſen. Dieſer trat in ſeinem glän⸗ zenden Waffenrock herein, verneigte ſich gar ehrerbiethig vor dem geſtrengen Herrn Ritter, und meldete, maſſen ſein Herr und Gebieter, der mächtige Reichsbaron, Czesko von Lom⸗ nitz, geſonnen ſei, ſein Töchterchen, das hoch⸗ achtbare, züchtige Fräulein Jaromira mit dem edlen Herrn Zdenko von Wronay ehelich zu verbinden, ſo habe er beſchloſſen, die Verbin⸗ dung zweier ſo mächtigen Häuſer mit dem ge⸗ ziemenden Pompe zu feiern, daher er denn auch ringsum die vornehmſten Herren und Ritter zu ſich als höchſt willkommene Gäſte entbiete, indem deren Erſcheinen ihm zur ab⸗


