an, denn der ſtolze Reichsbaron hatte ſich nie viel um ihn bekümmert, doch entließ er den Bothen mit der Zuſage des Erſcheinens und einem bedeutende eſchenke. Sobald daher Bajogid zu ihm ins Gemach trat, machte er ihn ſogleich mit der unerwarteten Einladung bekannt, und befragte ihn um ſeine Meinung.
„Ich darf und werde dir nie rathen, a
ſprach Bajogid, v»nur dein Wille iſt mir
Befehl.“
„Ich dächte, zur Abwechslung könnte ich mir wohl den kleinen Weg gefallen laſſen, vielleicht daß ich dort unvermuthet Zer⸗ ſtreuung finde. Wohlan, es ſei! ich will bei
dem Vermählungsfeſte erſcheinen, doch muß
dieſes mit der möglichſten Pracht geſchehen; dazu bedarf ich aber glänzender Rüſtungen und noch herrlicherer Reitzeuge, als ich ohne⸗ hin ſchon beſitze.«
Die verſteinerten Schweſtern.
33 ſonderlichen Ehre gereichen würde. Wolluß hörte mit Verwunderung die ſeltſame Mähre
„Wir haben noch acht Tage Zeit, bis


