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Die Thürme von Wüflans, der Historiker und noch einige Kleinigkeiten : Erzählungen / Friedrich Gleich
Entstehung
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drei aͤlteſten Toͤchter in ihr aufgeſtiegen. Daſſelbe Gefuͤhl, welches ihr jetzt die Mauern ihres ewigen Kerkers in dem verklaͤrenden Lichte eines Aſyls der Ruhe erſcheinen ließ, zerſtoͤrte auch wieder die be⸗ ſeligende Illuſion.O meine Aloyſe! meine Ber⸗ tha! meine Gabriele! rief ſie, und ein Strom von Thraͤnen ſtuͤrzte aus ihren Augen auf die kleine Giſella herab, die in gluͤcklicher Benußuofigdenn an dem Buſen der Mutter ruhte. Grinwalds ſtrenges Gebot hatte alle Diene⸗ rinnen aus der Naͤhe der Ungluͤcklichen entfernt; nur eine Marie hieß ſie die Frau eines Vaſallen des Ritters, welche ſchon alle die Zeit daher, die Waͤrterinn von Ermenance in ihren muͤt⸗ terlichen Leidensſtunden geweſen war, durfte bei ihr bleiben, und dieſe und Raimund, Azzonis be⸗ reits erwaͤhnter vertrauter Diener, waren auch die einzigen im Schloſſe, die von dem, was ſich ferner mit ihr und ihren Toͤchtern zutrug, Kenntniß hatten. Zwei Tage waren voruͤber, ſeit Grinwald ſei⸗ nen ſchrecklichen Ausſpruch gethan, da trat Rai⸗ mund, gehuͤllt in das Dunkel der Nacht, in das Zimmer und verkuͤndete der Dulderinn, die Stunde ſey da, wo ſie auf immer in den Augen der Welt aus der Reihe der Lebenden ſcheiden muͤſſe, und ſeinen Arm der Wankenden reichend, die, ihr Kind am Herzen, ſchon jetzt einer wandeln⸗ den Leiche glich, fuͤhrte er ſie hinab zu dem vier⸗