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Die Thürme von Wüflans, der Historiker und noch einige Kleinigkeiten : Erzählungen / Friedrich Gleich
Entstehung
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ſchnell die letzten Kraͤfte ſeines Lebens verzehrte; der, daß er hoffte, Ermenance moͤchte ein gluͤckli⸗ cheres Loos an der Seite ihres Gemahls gefunden haben. Lange hatte er nichts von ihr gehoͤrt, denn entfernt lag Wuͤflans von Champvent, und nicht wie in unſeren, war in jenen Tagen die Verbindung zwiſchen den verſchiedenen Orten durch Briefe und Reiſende leicht.

Ach! haͤtte er gewußt, wie elend auch Ermes nance war, noch ſchneller wuͤrde ſein ergrautes Haupt in die Grube geſunken ſeyn. Fuhlend die Annaͤherung ſeiner letzten Stunde, ſandte er aber nur einen vertrauten Diener uͤber die Berge weg, welche ihn von der einzigen, noch uͤbrig gebliebenen Tochter trennten, und freundlichen Gruß ihr entbietend, ließ er Grinwald erſuchen, ihm die Tochter zu ſenden, damit ſie mit kindli⸗ cher Hand ſein muͤdes Auge ſchließen moͤge.

So unangenehm dieſe Botſchaft Azzoni war, ſo ließ ſich das Verlangen doch nicht fuͤglich ab: lehnen. Der Gattinn das Begehren des Vaters mittheilend, ſprach er:Ziehe hin zu dem Alten, und thue, was die Tochterpflicht erheiſcht; aber huͤte Dich wohl, wenn Dir das Leben Deiner Kin⸗ der lieb iſt, auch nur mit einem Worte Deines oder ihres Geſchickes zu gedenken. Aloyſe und Bertha ſind mir die Buͤrgen Deiner Verſchwiegen⸗