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zuruͤcklaſſend, beſtieg er daſelbſt ein Boot, und fuhr, nur begleitet von ein Paar Schiffern, dem Schloſſe Granſon zu, deſſen alte Thuͤrme ſich in den Wellen des Sees ſpiegeln. Schon war er der Burg ganz nahe, da ſah er ploͤtzlich, ohnweit derſelben, an dem Ufer hin, eine Dame ſich erge⸗ hen, in der er alsbald die geliebte Schweſter er⸗ kannte, und nun mit freudigem Entzuͤcken der Stelle zueilte, wo ſie ging.
Ueberraſcht, entzuͤckt wie er, eilt die ihn gleich⸗ falls erkennende Gabriele auf ihn zu. Innig ſchließt ſie den Bruder an die Bruſt, und ſich mit ihm auf einen Felsblock niederlaſſend, ver⸗ traulich umſchlungen von ſeinem Arm, horcht ſie aufmerkſam der Erzaͤhlung ſeiner Begegniſſe, ſeiner Abentheuer und ſeiner Hoffnungen, nicht muͤde dabei werdend, ſeinen ſchoͤnen Waffen⸗ ſchmuck und ſein maͤnnliches Anſehen zu bewun⸗ dern, und dabei mit ihrer Hand ihm die langen Locken von der, vom ſchweren Helm gedruͤckten, Stirn ſtreichend.
So ſitzen Beide einige Stunden in einem ſe⸗ ligen Vergeſſen neben einander, ein ſchoͤnes, ruͤh⸗ rendes Bild geſchwiſterlicher Liebe: da erinnert endlich der Ton der Abendglocke von Granſons Thuͤrmen den jungen Vergy, daß er eilen muͤſſe, wenn er noch vor Nacht zu ſeinem harrenden Gefolge nach Boerdun gelangen will, und ablehnend die Einla⸗
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