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der Umgegend ſprach von den Vorfaͤllen auf Wuͤf⸗ lans— ſo allgemein war das Schrecken, welches Grinwald Allen einfloͤßte— als Ermenance ihren Leib zum zweitenmale geſegnet fand. Gewiß glaubte der Ritter diesmal ſeinen Wunſch in Erfuͤllung gehen zu ſehen; er wollte es ja, und dem Ueber⸗ muͤthigen ſchien es, als muͤſſe ihm Himmel und Erde gehorchen; auch hatte die Gattinn ja an dem Altare des Hoͤchſten im heißen Gebet um einen Sohn gefleht, um einen Sohn, deſſen Ge⸗ burt ihr die geliebte Tochter wiedergeben ſollte... es konnte, es durfte nicht fehlen!..... ach! aber es fehlte dennoch.— Ermenance genaß abermals einer Tochter und zorniger noch wie das Erſtemal, riß Grinwald die kleine Bertha aus den Armen der ohnmaͤchtigen Mutter, und ließ, wie die Schwe⸗ ſter, auch ſie in einen der Thuͤrme des Schloſſes einkerkern, hoch und theuer ſich vermeſſend, nie ſollten die Kinder die Freiheit genießen, nie die Mutter ſie an ihre Bruſt druͤcken, bis ihm ein Sohn, ein Erbe ſeines Namens, geboren ſey.
Langſam nur erholte ſich die ungluͤckliche Woͤch⸗ nerinn von dieſem neuen Schlage, da traf ein abermaliger Kummer ihr dem Schmerz geweihtes Haupt. Sie erhielt die Kunde, daß ihr Vater in's Grab ſinken wollte, und daß ihre geliebte Schweſter..... doch, es ſoll der Erähtung nicht vorgegriffen werden. 1


