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der Erinnerung in der langen Nacht ſeiner Seele auf.... Zum Erſtenmale wieder, ſeit ſeinem Ungluͤck begann auf Augenblicke, aber auch nur auf Augenblicke, ein klares Bewußtſeyn in ihm aufzudaͤmmern..... es war, als luͤfte der Sturm der Elemente den dichten Schleier, der vor ſeiner Seele lag. Ihm war wohl, wie lange nicht; er glaubte in den Flammen der Wolken die Geliebte zu ſehen, er waͤhnte, ſie winke ihm. Bertha, im erſten Glanz und Schimmer der Jugend, winke ihm, ihm dem jugendlichen, ach! vor der Zeit ge⸗ altertem Geliebten.„Bertha!“ rief er,„Ber⸗ tha! ich komme!“ und hin zum vergitterten Fen⸗ ſter eilte er, es weit aufreißend. Sauſend heulte der Sturm durch die Oeffnung; noch einmal rief Azzoni, die Arme in das Dunkel hinaus ſtreckend, „ich komme!“ da ziſchte ein Strahl herab, ein furchtbarer Schlag folgte.... der Ungluͤckliche war nicht mehr.——
Als Bertha jetzt nun ſich ruͤſtete, fuͤr immer nach Italien zu ziehen, da gedachte ſie des laͤngſt Hinuͤbergegangenen von neuem, und daß er einen Bruder hatte, den das Gluͤck nicht beguͤnſtigte und verguͤten wollend an dieſem die Leiden des Andern, ließ ſie Wuͤflans, ſein Grab, ausbeſſern und verſchoͤnern, und gab Schloß und Zubehoͤr eigenthuͤmlich und fuͤr alle Zeiten an Grinwald


