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überlaſſen. Luiſe hatte es ſo gewünſcht, da ſie nicht ſelbſt gehen konnte. Der Baron und die übri⸗ gen willigten ein und Marie ſuchte die Wohnung des alten Goldheim auf.
Als ſie in das untere Zimmer eint
wa. Alte gerade in ſeine Handlungsbücher vertieft. S
glaubte, die ſchöne, junge Dame wolle ihn in Ge⸗ ſchäftsangelegenheiten ſprechen und bot ihr daher, nachdem er ſie freundlich gegrüßt hatte, einen Stuhl an, indem er frug, mit was er ihr dienen könne.
Marie war von dem Anblick des ehrwürdigen alten Mannes tief erſchüttert. Er mußte die Ab⸗ weſenheit ſeines Sohnes gar nicht bemerkt haben, ſonſt würde er ohne Zweifel nicht ſo unbeſorgt ihr entgegengetreten ſein. Sie bereute es faſt, das ſchwere Amt übernommen zu haben und mußte ſich Gewalt anthun, um Ruhe zu gewinnen.„Ich komme,“ fing ſie mit zitternder Stimme an,„um Ihnen eine Nachricht zu überbringen.“
„Eine Nachricht?“ frug Goldheim neugierig. „Und zwar,“ entgegnete Marie,„von Ihrem Sohne.“
„Von meinem Sohn?“ frug der Alte nun ganz erſtaunt.„Wo iſt mein Sohn? ich habe ihn


