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Wunde ſorgfältig, befahl Ruhe und entfernte ſich darauf wieder.
Simon lag faſt regungslos. Schaller hielt es für das Beſte, ihn ganz allein zu laſſen, damit er ein wenig ſchlummere und darauf geſtärkt wieder erwachen könne. Er forderte daher alle auf, ſich zu entfernen und ging mit Thereſe und Marie hinweg. Luiſe trennte ſich jedoch nicht von dem Kranken. Sie wollte ſeinen Schlummer bewachen und ihn keinen Augenblick allein laſſen. Schweigend nahm ſie einen Stuhl und ſetzte ſich an das Kopfende des Bettes, auf welchem der Verwundete lag.
Bis dahin war Simon zwar nicht fortwährend bewußtlos geweſen, aber der Schmerz und das rie⸗ ſelnde Blut hatten ihn verhindert, auf ſeine Umgebung zu achten. Nachdem er nun verbunden war und eine Weile auf dem weichen Kiſſen geruht hatte, fühlte er ſich beſſer und ſah ſich um. Da erblickte er, an ſeiner Seite ſitzend, Luiſe, welche noch blaß von dem gehabten Schrecken mit Thränen im Auge, halb ängſtlich um ſeine Geſundheit beſorgt, halb er⸗ wartungsvoll, wie er ihre Sorge aufnehmen werde, nach ihm hinblickte.
Erſtaunt ſah Simon ſie eine Weile zweifelnd an, aber ehe er noch reden konnte, näherte ſich ihm


