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deſſen Verluſt als einen ſchweren Schlag empfinden. Hatte Samuel doch ſeine ganze Jugend gekannt, die Entwicklung ſeines Reichthums mit angeſehen, ſein Weib begraben helfen, und war immer ſorgſam und genau in der Beobachtung der religiöſen Vorſchriften ge⸗ weſen. Seit der unglücklichen Veränderung in Simon's Charakter war Samuel dem alten Goldheim faſt lieb geworden In der Abneigung des Sohnes gegen den Diener fand er nur die Abneigung gegen den ganzen Stamm und je ſchmerzlicher ihm die Geſin⸗ nungen des Sohnes wurden, um ſo näher fühlte er ſich dem alten Samuel und um ſo mehr glaubte er ſich verpflichtet, dieſen in ſeinen beſondern Schutz zu nehmen.
Der Kranke ſchien zu ſchlafen; der pfeifende Ton, den jeder Athemzug bewirkte, kündete das Be⸗ denkliche ſeines Zuſtandes an. Schweiß ſtand auf ſeiner Stirne und von Zeit zu Zeit wendete er ſich unruhig hin und her. Endlich öffnete er lang ſam die Augen und betrachtete eine Zeit lang die gebeugte Geſtalt ſeines Herrn. Langſam reckte er ſich hierauf empor und indem er Goldheim am Aermel zupfte, ſagte er mit heiſerer Stimme:„Was ſtiert Ihr ſo zu Boden, Mayer Goldheim? Grämt Ihr Euch, daß ich ſterben geh'?“
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