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genwärtig, als billige ſie ſeinen Vorſatz und walte mit ihrem ſanften Blicke über ſein Schickſal.
Der Abend nahte heran und Richard begab ſich nach dem Pallaſte, wo Aurora's Mutter wohnte. Er hatte gehofft, daß außer ihm, dem Fürſten Ma⸗ konski und den beiden Damen Niemand bei der Fahrt betheiligt ſein werde; er fand indeß, als er in den Salon trat, eine Anzahl von Freunden, welche mit eingeladen waren. Dies verſtimmte ihn anfänglich etwas; als ihn jedoch Aurora mit beſon⸗ derer Freundlichkeit willkommen hieß, erheiterte ſich ſeine Stirne ſogleich wieder.
Als Richard bald darauf einige aufgeſtellte Va⸗ ſen bewunderte, kam das Geſpräch auf Kunſtgegen⸗ ſtände, wodurch Aurora veranlaßt ward, ihn aufzu⸗ fordern, mit ihr in den anſtoßenden Zimmern die Sammlungen ihrer Mutter zu beſichtigen.
Sie machte nun auf die liebenswürdigſte Weiſe ſeine Führerin, erklärte die Seltenheiten und nannte die Namen der Maler, deren Werke ſie betrachteten. Richard folgte ihr aufmerkſam, hörte ihre Worte, verſtand aber das wenigſte von dem, was ſie ſagte. Sein Blut gerieth, jemehr ſie ſich von der übrigen Geſellſchaft entfernten, in immer größere Wallung, und als ſie endlich vor einem reizenden Gemälde


