Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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der ſiebzig Dogen, und zwiſchen Andrea Dandolo und Giovani Gradenigo bezeichnete ein ſchwarzer Schleier die Stelle, wo Marino Falieries Bildniß früher ſeinen Platz hatte.

Mit Lodovico Mannin, dem letzten Dogen, war, wie bei den Bildniſſen der deutſchen Kaiſer im Frank⸗ furter Römerſaale, die Reihe geſchloſſen und der Raum gefüllt.

Als Richard von der Beſichtigung zurückkam und hinaustrat auf den Markusplatz, dunkelte es bereits.

Er ſchaute nach der Markuskirche empor, und ſah matt beleuchtet die ſechs ehernen Roſſe, die der Ueberwinder Napolen einſt nach Paris geſchleppt hatte, von wo ſie wieder zurückgebracht wurden. An der Kirchenwand ſeitwärts ſchimmerte ein kleines Lämpchen, das mit ſeinem ſpärlichen Lichte durchaus nicht zu dem Zwecke angebracht ſein konnte, zur Er⸗ hellung zu dienen. Richard befrug ſich bei Lazzaro, und dieſer erklärte ihm, daß dieſes Lämpchen eine Stiftung der Stadt ſei, womit ſie ein Unrecht, das einem Unſchuldigen zugefügt worden, ſo lange ſie ſtehe, abbüßen müſſe.

Ein junger Handwerker ſo ungefähr erzählte Lazzaroging Nachts von der Geſellſchaft munterer Kameraden nach Hauſe und fand unterwegs auf der

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