Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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gilt!“ ſagte Schaller, indem er Simon auf die Schulter klopfte.—„Setzen Sie ſich, Herr Gold⸗ heim,“ fuhr er fort,„führt Sie ein Auftrag Ihres Herrn Vaters zu mir?“

Nachdem ſich beide geſetzt hatten, entgegnete Simon:„Nicht doch, ich komme in eigenen Angele⸗ genheiten.“

Schaller ſah ihn eine lle forſchend an, dann ſagte er:„So reden Sie, womit kann ich dienen?“ und Simon, nicht ohne Verlegenheit in Blick und Stimme, begann folgendermaßen:

„Sie kennen unſere Verhältniſſe, Herr Schaller, und wiſſen auch, was ja allen meinen Freunden be⸗ kannt iſt, daß ich mich nicht wohl in denſelben fühle. Meine Liebe zur Muſik verleidete mir das Geſchäfts⸗ leben und ich befinde mich ſeit längerer Zeit in ei⸗ nem fortwährenden Zwieſpalt zwiſchen den Pflichten des Gehorſams gegen meinen Vater, deſſen einziger Wunſch es iſt, mich als den dereinſtigen Erben ſeines Geſchäfts zu ſehen, und dem innern Drange, der mich treibt, meine Kräfte der Ausbildung in der Kunſt zu weihen.“ 3 „Aber erlauben Sie mir einen Einwurf,“ be⸗ merkte hier Schaller, indem er ſeine Hand auf den Arm des jungen Mannes legte;„weshalb ver⸗

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