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ein, die über das Waſſer herüberſtrich, und genoß mit vollen Zügen die Schönheit des herrlichen Herbſt⸗ abends.
Plötzlich ſchien es ihm, als vernehme er nicht weit von ſich ein leiſes Schluchzen und Weinen. Er ſtand ſtill und lauſchte, und da er ſich überzeugt hatte, daß er nicht irrte, ging er ſchnellen Schrittes voran, dem Orte zu, von wo er jenes Geräuſch ge⸗ hört zu haben glaubte.
Da erblickte er eine ältere Frau, welche augen⸗ ſcheinlich von einem Nervenzufalle getroffen, von ei⸗ nem jungen blühenden Mädchen unterſtützt, auf einer Bank am Wege ſaß. Als das Mädchen die Schritte des Nahenden vernahm, blickte ſie auf, und da ſie den jungen Mann anſichtig wurde, überflog ein Strahl der Freude ihr Geſicht.
„Welch ein glücklicher Zufall führt uns auf dieſem einſamen Wege menſchliche Hilfe entgegen!“ rief ſie aus.„O, mein Herr, haben Sie Mitleid mit unſerer Hilfloſigkeit und gewähren Sie mir Ihren Beiſtand, um die Kranke nach Hauſe zu führen.“
tto ſtand einen Augenblück überraſcht von dem Eindruck, den die ganze Erſcheinung auf ihn machte. Der Schmerz in den Zügen der kranken Frau, ge⸗


