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„Gewiß wird hier der heiligen Cäcilie der Hof gemacht!“ rief er ihnen munter entgegen—„da Ihr nichts ſeht noch hört von dem, was um Euch vor⸗ geht. Woher des Weges und wohin?“ fuhr er fort, indem er den beiden die Hände reichte.—
Eine leichte Röthe überflog das Geſicht des Jüngeren der beiden Spaziergänger, während der Aeltere antwortete:
„Unſer Geſpräch bewegte ſich in der That auf dem der heiligen Cäcilie geweihten Felde, und dies i*ſt begreiflich, da wir ſo eben im Dome eines ihrer Wunder, das Mozart'ſche Requiem, angehört haben. Aber Sie erinnern mich bei guter Zeit an die Um⸗ kehr.— Gehen wir zuſammen?“
„Ich hätte Luſt noch eine kleine Waſſerfahrt zu machen,“ meinte der Neuangekommene,„und wenn Freund Simon dabei ſein will, ſo machen wir eine kleine Parthie nach dem Rheingau. Der Abend iſt ſo ſchön und die Rückfahrt bei Mondbeleuchtung ver⸗ ſpricht ein Hochgenuß zu werden.“
„Ich bedauere, daß ich nicht dabei ſein kann,“ erwiederte der ältere Herr,„aber es wäre in der That ein Unrecht, wollten Sie dieſen herrlichen Vor⸗ ſchlag nicht ausführen. Unterhalten Sie ſich gut, und
Dir, Simon, wünſche ich Glück zu Deinem Vorhaben


