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Fritz Wildau's Abenteuer zu Wasser und zu Lande / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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während man aber freilich auch in etwas gewinnt. Will man z. B. nach Norden ſegeln und der Wind iſt gerade Nord, ſo wird ein Schiff durchſchnittlich nach Oſt, Nord⸗ Oſt hinüberſegeln können; dadurch gewinnt es zwei Striche Nord und verliert nach Oſten hin; um das nun wieder einzubringen, wendet das Fahrzeug nach einer gewiſſen Zeit, und wird nun mit dem nämlichen Wind über den anderen Bug Weſt, Nord⸗Weſt hinüberhalten können, wo⸗ durch es den früher verlorenen Oſt wieder einholt und zwei Strich Nord mehr macht u. ſ. f. Es iſt dieß das Laviren oder Kreuzen.

37) Backbraſſen heißt die Segel des einen Maſtes auf derſelben Seite, von der der Wind kommt, ſo ſcharf anziehen, daß derſelbe von vorn hineinſchlägt und dadurch das Schiff in ſeinem Laufe aufhält. Es geſchieht das z. B. auf See, wenn man ein abgeſchicktes Boot erwarten will ꝛc.

38) Dyaks(Deiaks) werden die Ureinwohner Borneos genannt. Wie auf all' dieſen Inſeln haben ſie in früheren Jahrhunderten ihr Land bis zu der Meeres⸗ küſte bewohnt, bis Malayiſche Seenomaden ihre Ufer be⸗ traten, das flache Land in Beſitz nahmen und, was ſie ſich nicht von der Bevölkerung unterwarfen, in die Berge zurücktrieben, weßhalb jetzt faſt der ganze oſtindiſche Archipel auf den einzelnen Inſeln von zwei verſchie⸗ denen Racen von Eingeborenen bewohnt wird. Es iſt das das nämliche auf den Philippinen, auf den Molukken, auf Sumatra, Java Celebes ac. ac.

39) Nord zu Oſt. Die Himmelsrichtungen hat ſich der Seemann auf ſeinem Compaß in 32 Striche eingetheilt, die zuſammen die Windroſe bilden. Von Norden an beginnen ihre Benennungen: Nord, Nord zu Oſt, Nord Nord⸗Oſt, Nord⸗Oſt zu Nord, Nord⸗Oſt, Nord⸗Oſt zu Oſt, Oſt Nord⸗Oſt, Oſt zu Nord, Oſt u. ſ. f.