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Fritz Wildau's Abenteuer zu Wasser und zu Lande / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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die Wacht durch zweiſtündige Ablöſung verändert wird, damit nicht ein und dieſelben Leute jeden Morgen die Wacht z. B. an Deck zum Deckwaſchen haben ꝛc.

11) Lothleine iſt eine je nach der Schwere des Lothes oder Senkbleis ſtärkere oder ſchwächere Schnur, die Tiefe des Meeres, beſonders an Untiefen und ſeichtern Stellen damit zu meſſen. Unten in demLoth das aus einem langen Bleikolben beſteht, iſt eine Vertiefung, die mit Talg ausgegoſſen wird, ſo daß dieſes, wenn es un⸗ ten auf den Grund ſtößt, Schlamm, Sand, kleinen Kies oder Muſchelkies, je nachdem der Grund iſt, mit herauf⸗ bringt.

12) Segel reefen bedeutet die Segel bei eintreten⸗ dem Sturm meiſtens, oder wenn ein Schiff an irgend einer Stelle bleiben und auf⸗ und abkreuzen will, kleiner machen. Zu dieſem Zweck ſind kurze Enden Tau, ſoge⸗ nannte Reefbänder, in den großen und Marsſegeln ange⸗ brac denn die oberſten leichten Segel werden lieber ganz eingenommen ehe man ſie reeft. Bis zu dieſen wird das Segel dann auf und unter die Raae oder den Queer⸗ baum gezogen an dem ſie ſitzen, und alſo verkürzt, befeſtigt.

13) Back iſt der vordere Theil des Schiffes, wie eine Art Schutz etwas höher über Deck, und gleich mit der oberen Railing, an der die Schanzkleidung ſitzt, be⸗ feſtigt, die am häufigſten dort überſchlagenden Wellen von der unmittelbaren Berührung des Decks abzuhalten.

14) Außenclüver. Wie die Maſten aufrecht im Schiff ſtehen, ſo iſt einer derſelben vorn hinaus, etwas nach oben zulaufend, gelegt, und durch Ketten, Stage und Pardunen befeſtigt. An dieſem Maſt, der das Bugſpriet, und deſſen Verlängerung der Clüverbaum heißt, ſitzen meiſt noch drei, bei großen Schiffen auch oft noch vier dreieckige

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