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Segel. Das erſte von dieſen, auch am häufigſten bei ſtürmiſchem Wetter gebraucht, da es klein iſt und dem Wind nicht viel Fläche bietet, während es zugleich unum⸗ gänglich nöthig gebraucht wird das Schiff auch noch ſteuern zu können, heißt das Vorſtengenſtag⸗Segel, denn es ſitzt an dem Stag der oben an der Vorſtenge(Stenge iſt die angeſetzte Verlängerung der aufrechtſtehenden Maſten) befeſtigt iſt. Das zweite heißt der Clüver und das dritte der Außenclüver. Sind es vier ſo wird das zweite der Binnenclüver und das dritte erſt der Clüver genannt.
15) Backbord(auch Larbord) und Star⸗ oder Stürbord— werden, wenn man ſich das Schiff in zwei lange Hälften getheilt denkt, die beiden Seiten genannt. Backbord iſt, wenn man hinten am Steuerrad ſteht und nach vorn ſieht, die linke Seite, Starbord die rechte Seite des Schiffs.
16) Wanten heißen die zum ſtehenden Takelwerk gehörigen Pardunen, welche von beiden Borden des Schif⸗ fes aus, fünf und ſechs nebeneinander, zuerſt den Maſt an ſeinem oberen Theil, und dann von den erſten Marſen (ſogenannten Maſtkorb) aus die Stengen halten, und durch Wevelien oder dünne Seile miteinander verbunden ſind, wodurch ſie die„Strickleitern“ wie ſie von den Land⸗ leuten gewöhnlich genannt werden, herſtellen. Dadurch bilden ſie gewiſſermaſſen eine feſte Maſſe oder Wand. (Want).
17) Stengen ſind, wie ſchon vorher(14) erwähnt, die Verlängerungen der Maſten. Gewöhnliche Schiffe haben Mars⸗ und Bram⸗ und ſehr große auch manchmal Oberbramſtengen, für die oberſten allerleichteſten Segel.
18) Stage ſind jene ſtarken Taue, welche die Maſten


