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Schutz darüber(die Logiskappe) führt hinunter, wo rings⸗ umher die Cojen angebracht ſind, und in der Mitte und an den Seiten herum, wie es gerade der Platz erlaubt, die Kiſten der Seeleute ſtehen. Der Bootsmann, oder wenn kein Bootsmann an Bord iſt, der Zimmermann, haben den Oberbefehl hier.
8) Die Schanzkleidung werden die Breter ge⸗ nannt, die auf die Regelingen und Regelingsſtützen an Deck aufgenagelt ſind und dadurch gewiſſermaſſen eine feſte Baluſtrade um das Deck des Schiffes herum bilden, damit erſtens das Seewaſſer nicht ſo leicht herüberwäſcht, und anderer Seits auch wieder die Leute ſelber einen Schutz haben, nicht ſo leicht über Bord geſpühlt zu werden.
9) Stehende Takel oder Tauwerk. Das Tau⸗ oder Takelwerk wird in ſtehendes und laufendes ein⸗ getheilt. Zu dem ſtehenden gehören alle die Taue, welche während dem Lauf des Schiffes nicht verändert werden, ſondern nur dazu dienen Maſten, Stenge. und Bugſpriet feſt und unbeweglich an ihrer Stelle zu lten. Dazu gehören die Stage, Pardunen und Wanten ac. Zu dem laufenden Tauwerk gehören die Braſſen, Falle, Bulienen ac., welche dazu dienen die Raaen zu richten
und die Segel, je nach dem Winde, anzuſpannen.
10) Wachten. Da Schiffe natürlich Tag und Nacht ſegeln, ſo muß auch die Mannſchaft ununterbrochen auf Dienſt ſein, und zu dieſem Zweck, damit ein Theil raſten kann während der andere arbeitet, hat man zwei Wach⸗ ten an Bord eingeführt, die ſich einander zu regelmäßigen und feſtbeſtimmten Stunden ablöſen. Dieſe Wachten werden in Starbord und Larbord(oder Backbord) Wachten abgetheilt; die erſte begeht der Capitain gewöhnlich mit dem zweiten Steuermann und der Hälfte der Mannſchaft, die andere der Steuermann mit der anderen Hälfte, je vier Stunden und zwar mit ſolcher Eintheilung, daß an jedem Abend


