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Fritz Wildau's Abenteuer zu Wasser und zu Lande / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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ferſtab in der Hand, den kleinen vergnügten Spitz an der Seite; ſie tragen Atlasſchuhe und flechten entweder Kränze oder zerzupfen eine Blume. Die einzige Schä⸗ ferin, die ich in meinem Leben in Wirklichkeit geſehen habe, fand ich in Auſtralien, und die war ſehr dick, hatte einen baumwollenen Mantel um, einen alten zerknitterten Filz⸗ oder Felbelhut auf, trug außergewöhnlich dicke rinds⸗ lederne Schuhe und einen Regenſchirm.

Anſtatt die Flöte zu blaſen ſtricken unſere Schäfer blaubaumwollene oder wollene Strümpfe und haben wohl das langweiligſte Brod, das ein Menſch auf der weiten Gottes⸗ welt haben kann, denn ſie liegen den ganzen Tag auf den verſchiedenen Rainen oder Grenzſteinen herum und warten, bis die Schafe ſatt ſind.

Eben ſo iſt's mit der See. Wenn man am Ufer ſteht, über die weite blaue Fläche hin die filberblinkenden Segel ſchießen ſieht, und dabei ein wenig Einbildungskraft hat, daß man ſich denken kann, wie das ſchlanke Boot weit weit hin über ferne Meere an den von Palmen umrauſchten Ufern landet wie die braunen Indianer neugierig herzuſtrömen, und wunderbare Selten⸗ heiten eintauſchen um eiſerne Nägel und Stückchen Spie⸗ gelglas, dann klopft uns das Herz wohl auch in der Bruſt und wir ſagen uns leiſe und heimlicho wer da doch mitſchiffen könnte über das freie offene Meer, nach den ſchönen fremden Küſten hin; oh wie herrlich muß es ſein, da draußen zu ſchaukeln und zu tanzen auf der wogenden See. Aber in der Nähe? lieber Gott, da ſchrumpft das Alles gar bös zuſammen und die anfangs ſb ſtrahlen. K