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Fritz Wildau's Abenteuer zu Wasser und zu Lande / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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Walde hatte vergraben wollen und fühlte nun doppelt,

daß ehe er noch die Schwelle überſchritten, ſchon allein und freudlos in der weiten Welt ſtand. 3

Manche der Nachbarn erboten ſich wohl ijn als Knecht in Dienſt zu nehmen ſie wußten was für ein guter Arbeiter er war; aber er wies dieſe Anerbietungen zurück. Er hätte nach dem, was hier vorgefallen, nicht mehr in der Anſiedlung bleiben mögen, und wenn ſie ihm von goldenen Tellern das Koſtbarſte zu eſſen gegeben.

Faſt alle Nachbarn hatten ſich bei des alten Roth⸗ hayn Leiche eingefunden, und die Leichenbeſchauer ihr Urtheil geſprochenTod durch Schlagfluß herbei⸗ geführt; Niemand wußte aber weshalb das ſo gekommen, und Fritz, der den Grund hätte angeben können, dachte an das arme Helenchen und ſagte kein Wort. Sein Bündelchen geſchnürt, wanderte er hinaus, und nur als er den Wald erreichte, von deſſen Rand aus er die bisherige Heimath zum letzten Mal überſchauen konnte, ſetzte er ſich auf einen Stein, und blickte noch lange nach der kleinen düſteren Hütte hinüber, und die Thränen liefen ihm voll und ſchwer die bleichen Wangen hinunter.

Aber Alles hat ſeine Zeit, Schmerz und Freude, Sorge und Traurigkeit, und wie ſich der Knabe nur erſt einmal ſo recht herzlich ausgeweint, und die Bruſt rein gewaſchen hatte von Allem was ſie bedrückte, und was er eigentlich noch nicht einmal ſo recht begriff, raffte er ſich empor, warf ſein Bündel wieder über die Schulter und

ohne auch nur noch einen Blick zurückzuwerfen, wanderte

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