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Fritz Wildau's Abenteuer zu Wasser und zu Lande / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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gewaltig, und unſer Lebenskahn gleitet von Gottes Hand gehalten, leicht und ſicher darüber hin.

Drittes Capitel.

Wie Fritz auf's Geradewohl in die Welt hinaus ging und was er da fand.

Wenn wir ſtill und lauſchig in unſerm Stübchen, in unſerer Heimath ſitzen und aus dem Fenſter ſchauen, dann kommen uns wohl manchmal Gedanken über die Fremde, über die weite, weite Welt, wie es da draußen wohl ausſehen möge, und was die Leute treiben und thun. Und es fällt uns dann auch wohl ein, was wir darüber geleſen und gehört haben, daß die Menſchen da kalt und unfreundlich mit uns ſind, wenn wir nicht die Taſchen voll Geld mit uns bringen, daß ſich jeder in ſein Haus, wie die Schnecke in das ihre, zurückzieht und uns ſelber auf der Straße ſtehen läßt mit unſeren Gedanken und Sorgen. Wir ſchauen dann wohl hinaus auf die blauen

Berge, die weit im Hintergrund liegen, ſo weit, daß wir ſie kaum noch von dem blauen Himmel, der darüber ausgeſpannt iſt, unterſcheiden können, und meinen dann ſo in unſeren Gedanken, dort etwa finge wohl ungefähr dieſe kalte und fremde Welt an, dort würden wir uns einſam und verlaſſen fühlen, wenn wir ſie beträten, während wir hier jeden Baum, jedes Dach kennen, und uns zu Hauſe

fühlen in all den Straßen und Gäßchen.

Wirr denken dann gewöhnlich gar nicht daran, daß