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Fritz Wildau's Abenteuer zu Wasser und zu Lande / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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16 aber ein Etwas in ſeiner Bruſt trieb ihm das Blut in eiſigem Strome zum Herzen zurück, wenn er ſich irgend⸗ wo im Dunkeln ſein eigenes Zimmer ausgenommen allein fand, und das Bewußtſein, doch wohl nicht ſo ge⸗ handelt zu haben, wie er es einſt vor Gott verantworten könne, ließ ihn wahrſcheinlich das ſchon hier auf Erden fürchten, was wir Menſchen gewöhnlich erſt an dem Throne des Höchſten ſuchen Vergeltung. Ein böſes Gewiſſen läßt den, der ihm verfallen, nicht ruhen noch raſten, und die Zeit, die guten Menſchen die Zeit der Ruhe iſt, wird ihm zur Geiſel, ihr Opfer aufzutreiben in wilder Angſt und Pein. Fritz ſtand übrigens im Anfang ganz verdutzt vor dem alten Manne, denn in ſo furchtbarer, unnatürlicher Aufeegung hatte er ihn im Leben noch nicht geſehen, er vergaß ganz ihn zu fragen, woher er auf einmal das viele Geld bekommen habe. Als aber die erſte Erregung vor⸗ über war, und der Alte einzuſehen anfing, daß hier wirk⸗ lich gar nicht mehr ſo viel Zeit zu verlieren ſei, wenn er das ſchon in der That halb verloren gegebene noch retten wolle, wurde die Furcht vor dem Verluſt mächtiger in dem Greis, als die, vor etwaigen böſen Weſen. So des Knaben Arm ergreifend, in der rechten Hand den Spaten und im Gürtel ein großes Meſſer, mit dem er ſich er wußte nicht gegen wen vertheidigen wollte, wankte er in fieber⸗ hafter Haſt dem Holze zu, wo er ſeinen Schatz in ſo unſicheren Boden vergraben hatte. Unterwegs auch, und zum erſten Mal in ſeinem Leben, daß er den Knaben eines ſolchen Wortes würdigte, erzählte er ihm mit halb geflüſterten heiſeren Worten er ſprach