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Fritz Wildau's Abenteuer zu Wasser und zu Lande / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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14 ging und befahl ihm dann ohne weiters ein Stück Brod zum Abendeſſen zu nehmen, und zu Bett zu gehen.

Fritz zügerte, ſo folgſam er auch ſonſt allen Befehlen gehorchte das Herz klopfte ihm laut, und er wußte gar nicht, wie er beginnen ſollte, bis ihn der alte Mann zuletzt barſch und unfreundlich anfuhr und er einſah, wie ihm weitere Ausreden und Ausflüchte nichts mehr helfen würden. Kaum hatte er aber auch nur den heutigen Abend und den Wald erwähnt, daß er dort geweſen wäre und etwas geſehen hätte, als der alte Rothhayn plötzlich mit ſtierem entſetztem Blick auf ihn losfuhr, ihn an den Schul⸗ tern packte und ſo mit Fragen und Ausrufungen über⸗ ſchüttete, daß Fritz im Anfang wirklich gar nicht zu Worte kommen konnte, und den alten vor Schreck und Aufregung halb tollen Mann durch verſchiedene Geſtändniſſe die er aber nur immer theilweiſe begriff, mehr und mehr ver⸗ wirrte.

Mit unendlicher Mühe begriff Rothhayn endlich den

Sinn des Ganzen, begriff, daß er nicht allein leichtſinniger unbegreiflicher Weiſe Zeugen ſeines ſo ängſtlich ausgeführ⸗ ten Planes, ſondern ſogar noch einen Aufpaſſer gehabt, der ihm nachgeſchlichen und jetzt am Ende das Haar ſträubte ſich ihm, wenn er nur an die Mäglichkeit dachte ihn berauben könne. Fritz blieb auch nicht mehr im Zweifel, was das Vergrabene geweſen ſein könne, denn der Geizhals raſte förmlich in dem kleinen Raum auf und ab, raufte ſich die Haare und wehklagte, daß jetzt Alles, was er ſich durch ein Lebensalter herangeſpart und zuſammen gearbeitet habe, in die Hände eines Räubers fallen ſolle