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Fritz Wildau's Abenteuer zu Wasser und zu Lande / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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im Laub verklungen waren, noch immer in ſtiller V

11 wäre, und Fritz erſchrack gewaltig er wußte ſelber eigentlich nicht weßhalb.

Rothhayn nahm ſich aber nicht einmal Zeit, aus⸗ zuruhen, ſondern kaum lag die klingende Laſt am Boden, als er erſt noch einmal vorſichtig nach allen Richtungen hin lauſchte, ob er kein verdächtiges Geräuſch hören könne, und dann mit ſeinem Spaten eifrig daran ging ein enges, aber tiefes Loch auszuwerfen, in das er den Sack hinein⸗ hob, und die Erde wieder vorſichtig darauf feſtſtampfte. Wie das geſchehen war, trug er, ſoweit ihm das die mehr und mehr einbrechende Dämmerung erlaubte, all die kleinen Erdklumpen zuſammen, die etwa noch zerſtreut umher lagen und verrathen konnten, daß hier friſch gegraben worden war. Dann ein paar niedergebrochene Aeſte, die es unter dem alten Baum in Maſſe gab, gerade über die Stelle ziehend, und mit durchgeſtreutem dürren Laub auch das letzte Zeichen vernichtend, ſchulterte er ſeinen Spaten wie⸗ der und ſchlich ſich, ſo ſchnell er konnte, aus dem ſchon düſter werdenden Schatten des Holzes nach Haus zurück, denn er fürchtete ſich Nachts, auch nur vor ſeine Thür zu treten, und Nichts in der Welt hätte ihn bewegen können bei dunkler Nacht nur eine kleine Strecke durch einen Wald zu gehen.

Was kann der Alte da vergraben haben? dachte aber Fritz und blieb, als die Schritte deſſelben ſchon lange

wunderung in ſeinem Verſteck zurückGeld? 8 klang beinahe ſo, aber lieber Gott, wenn er nur ſov Geld in Kupfercenten hätte, darbte er ſich doch gewi