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in welchem Verhältniſſe ſtand er überhaupt zu Adelen— wäre er am Ende gar“— es überlief ihn ſiedendheiß—
„Miß Adele,“ ſagte er mit von innerer Bewegung erregter Stimme—„Sie— Sie wollen uns alſo verlaſſen?“
„Ja, Mr. Lively,“— erwiederte das junge Mädchen und ein eigenes, ſchelmiſches Lächeln zuckte um ihre Mundwinkel—„Mr. Hawes hier will mich auf ſeine neugekaufte Plantage führen zu — zu ſeiner Schweſter—“
Hätte ein zündender Strahl in dieſem Augenblick vor James Lively den Boden aufgeriſſen, ihm wäre das Blut in den Adern nicht ſchneller, nicht erkältender geſtockt.—„Sie wollte Mr. Hawes' neugekaufte Plantage beſehen— ſeine Schweſter beſuchen— armer James, da war für Dich wenig Ausſicht.“ Er fuüͤhlte, wie ſein Blut die Wangen verließ, und jeder Tropfen in das erſtarrende Herz zuruͤckkehrte. Gleich darauf aber preßte es ihm auch mit nicht zu dämmender Gewalt wieder aufwärts, in Stirn und Schläfe, und er ſprang, die innere Bewegung zu verbergen, von ſeinem Sitze empor.
„He James? wo willſt Du denn hin?“ frug der Vater.—
„Das übrige Hirſchfleiſch hinter's Haus ſchaffen,“ rief der Da⸗ voneilende zurück—„es hängt hier vorn zu niedrig; am Ende könnten ſich doch die Hunde darüber machen.“
„Da haſt Du recht,“ ſagte der Alte—„daran hätte ich bei⸗ nahe nicht gedacht. Da iſt's uns hier einmal vor vierzehn Tagen beinahe komiſch gegangen— die Geſchichte muß ich Ihnen erzählen, Mr. Hawes“— und der vermeintliche Mr. Hawes, der mit einem höchſt ſelbſtzufriedenen Lächeln bemerkt hatte, wie und weshalb Ja⸗ mes aufgeſtanden und hinausgegangen war, lieh ſein Ohr geduldig der Anekdote von einem erlegten Hirſch, und den damit verknüpf⸗ ten Umſtänden.— In der That aber lauſchte er mit der geſpann⸗ teſten Aufmerkſamkeit den Worten der jetzt im eifrigen Geſpräch begriffenen Damen Dayton und Lively, die ſich über eine Familie des Staates Georgia unterhielten, mit der Mrs. Dayton und


