Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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Adele entfernt verwandt, wo aber die letztere erzogen und wie das Kind im Hauſe behandelt worden war.

Sie können ſich feſt darauf verlaſſen, Mrs. Dayton, be⸗ theuerte die alte Dame,Lively hat erſt vorgeſtern einen Brief von da erhalten. Lieber Gott, wir find ja dort ſechzehn Jahre an⸗ ſäſſig geweſen und kennen jedes Kind. Der alte Benwick ſoll ſeine Frau nur dreimal vierundzwanzig Stunden überlebt haben, und das Teſtament iſt, dem Schreiben nach, ſchon am Mittwoch er⸗ öffnet worden. Sie können mit jeder Stunde Nachricht er⸗ halten.

Es kamen heute Morgen zwei Briefe an meinen Mann, ſagte Mrs. Dayton,das ſchienen aber Geſchäftsbriefe zu ſein, er hätte doch ſonſt gewiß etwas erwähnt.

Ei die Gerichte nehmen ſich auch bei ſo etwas Zeit, meine gute Mrs. Dayton, ſagte Mrs. Livelyſo geſchwind ſind die nicht im Nachricht⸗Ertheilen, beſonders wenn's drauf ankommt, Geld außer Land zu ſchicken.

Welche von den Beiden wäre Ihnen nun lieber geweſen, wandte ſich jetzt der alte Lively plötzlich und zwar ſo direct an ſei⸗ nen bis dahin nichts weniger als aufmerkſamen Zuhörer, daß die⸗ ſer, faſt wie auf einem Abwege ertappt, zuſammenfuhr, und nur noch Geiſtesgegenwart behielt, die Frage in's Blaue hinein zu be⸗ antworten.

Die erſte, unbedingt die erſte

Nun ſehen Sie, das freut mich, ſagte der alte Mann, das war auch meine Meinung James, ſagt' ich, Du mußt un⸗ bedingt die erſte nehmen und ſoll mich der Henker holen, wenn er's am Ende nicht doch noch gewann.

Wunderbar ſagte Sander zerſtreut, und hatte keine Idee davon, welche erſte und letzte da gemeint und was eigentlich zu gewinnen geweſen. Adele aber, die ſich ſo plötzlich, allerdings etwas durch eigene Schuld, von ihren beiden Nachbarn vernach⸗