den beiden Farmerfrauen über Butter, Käſe, junge Ferkel und alte Kühe hatte, an ihre Seite.
„Nun Sir,“ ſagte fie, und blickte dabei den ohnedies ſchon da⸗ durch in die entſetzlichſte Verlegenheit Gebrachten mit den großen, glänzenden Augen ſo feſt und durchdringend an, daß der arme Burſche, obgleich er gewiß die beſten Vorſätze gehabt haben mochte, liebenswürdig zu erſcheinen und die verwünſchte Blödigkeit bei Seite zu werfen, den breiträndigen Strohhut abnahm und erſt langſam und dann immer ſchneller und ſchneller zwiſchen den Fin⸗
gern herumlaufen ließ—„Sie verſprachen mir doch unterwegs das Abenteuer zu erzählen, was Sie neulich mit dem alten Pantber gehabt.— Wie ich höre, hängt dort drüben an dem Perſimon⸗
Baume das Fell— Herr Sander hier behauptet eben, es ſei einem einzelnen, blos mit einem Meſſer bewaffneten Manne gar nicht möglich, einen Panther zu beſiegen.“
„Nun, ich weiß nicht,“— ſtotterte James, denn hier vor der jungen Dame von ſeinen Thaten zu ſprechen, kam ihm faſt wie eine häͤßliche Prahlerei vor—„ich weiß doch nicht— Mr. Sander— es iſt auch vielleicht—“
—„ſchwieriger, mit einem Panther anzubinden, als ſich's nach⸗ her erzählt,“— ſagte Sander und ein ſpöttiſches Lächeln ſpielte um ſeine Lippen.—„Ja, ja, man vergißt bei ſolcher Erzählung gewöhnlich die Hunde, die ihre Leiber dem Feinde blosgeben, ſchießt das Thier aus ſicherer Ferne mit der Kugel nieder, und ſtößt dem ſchon Verendeten das Meſſer noch ein paar Mal in Bruſt und Weichen, um an dem aufgeſpannten Felle die— Beweiſe unſerer Heldenthaten zu haben.— Ich bin ja auch ſchon auf ſolcher Jagd geweſen.“
James blickte zu dem Sprecher auf, und ſelbſt das ganze We⸗ ſen des Mannes, der in nachlaͤſſiger Stellung dicht neben einem Mädchen lehnte, wo er ſelbſt ſich ſchon beklommen und eingeſchüch⸗ tert fühlte, wenn er ihr nur gegenüber ſtand, batte etwas unge⸗


