Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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Taſſen zählte der Hausſtand nicht und reichte ſie den willkom⸗ menen Gäſten herum.

Ei, Kaffee nach Tiſche, Mrs. Lively? rief da Adele erſtaunt, das iſt ja eine ganz neue Sitte wer trinkt denn um ſolche Zeit Kaffee?

Das hab' ich von den Deutſchen, meinen früheren Nachbarn gelernt, Kindchen, ſagte die alte Dame und klopfte den Nacken des ſchönen Mädchensund das iſt eine gar prächtige Erfindung. Kaffee ſchmeckt nie beſſer als nach Tiſch Morgens und Abends ausgenommen, und für ſo liebe, liebe Gäſte muß man denn doch auch ein Bischen was herbeiſchaffen, daß ſie nicht ganz trocken ſitzen.

Wer iſt denn der hübſche junge Mann, der da mit Euch ge⸗ kommen iſt? flüſterte Cook dem jungen Lively zu, neben dem er ſtand.Mir kommt das Geſicht ſo bekannt vor

Weiß der Teufel wer es iſt, ſagte James und warf dem Fremden einen keineswegs freundlichen Blick zueingeladen hab' ich ihn nicht, und er behandelt Miß Adele, als ob er mit ihr aufgewachſen oder ihr Bruder wäre, und doch weiß ich, daß ſie gar keinen Bruder hat.

Prächtiges Haar, ſagte Cook.

Prächtiges Haar? murmelte James verächtlichwie ein Bündel Flachs ſieht's aus und das käſeweiße Geſicht könnte mir den ganzen Appetit verderben, wenn mir den nicht ſchon uͤberdies ſeine ganze Gegenwart verdorben hätte.

Cook lächelte es war nicht ſchwer, die Beweggründe zu durchſchauen, die des jungen Mannes Aerger erregt hatten. Aber auch Adele ſchien etwas von dem gewahrt zu haben, denn ſie warf, während ſich ihr Nachbar eifrig mit ihr unterhielt, den Blick meh⸗ rere Male halb lächelnd halb ungeduldig nach ihm hinüber, und rief ihn endlich, indeß Mrs. Dayton eine lange Abhandlung mit