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dicht an die ſeiner Schwiegerältern ſtoßende Farm urbar zu machen.
Für den Augenblick aber, und bis ſein noch zu errichtendes Haus ſtand, hielt er ſich mit ſeiner kleinen Familie bei Livelys auf und bewohnte dort den linken Flügel jenes ſchon erwähnten Doppel⸗ gebäudes.
In der Thür deſſelben erſchien indeſſen gerade eine allerliebſte junge Frau, ſeine Frau, mit dem juͤngſten Kinde auf dem Arme, zwei andere weißköpfige und rothbäckige kleine Burſchen tummelten ſich aber zwiſchen den abgehauenen Baumſtümpfen des Hofraumes umher und jagten bald bunten, flatternden Schmetterlingen nach, bald ärgerten ſie den ernſten Haushahn, der mit höchſt mißvergnüg⸗ tem Gekake und mächtig langen Schritten ſeinen kleinen unermüd⸗
lichen Quälgeiſtern zu entgehen ſuchte. Erſt wie er das unmöglich
fand, flog er endlich, des Spielens überdruͤſſig, auf die Fenz, ſchlug hier mit den Flügeln, und fing nun zum großen Ergötzen der darun⸗ ter ſtehenden kleinen Schelme an aus Leibeskräften zu krähen.
Das Kleine aber, das die Mutter noch auf dem Arme trug, hatte indeſſen die ſich munter herumtummelnden Geſchwiſter entdeckt, ſtreckte nun ungeduldig ſtrampelnd die fetten Aermchen nach ihnen aus, und wollte unter jeder Bedingung Theil an dem Spiele nehmen.
„Ei ſo laß den Schreihals doch herunter, Betſy!“ rief ihr da
lachend der Gatte zu—„laß ihn nur nieder, ſiehſt Du denn nicht, daß er helfen will?“
„Er wird ſich Schaden thun,“ ſagte beſorgt die Mutter— „es iſt ſo rauh und ſteinig hicr.“
„Thorheiten— der Junge muß Grund und Boden kennen lernen— er mag ſeinen Weg ſuchen;“ und die Mutter ließ, wäh⸗ rend ſie ſich von der hohen Schwelle des Hauſes niederbog, lächelnd den kleinen Schreier auf die ebene Erde nieder, die dieſer mit lau⸗ atem Jubelgekreiſch begrüßte. Ohne weiteren Zeitverluſt arbeitete


