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er auch gleich auf allen Vieren zum Vater hin, der ihm freundlich zuwinkte.
Der große ſchwarze Neufundläͤnder aber, der bis jetzt neben ſeinem Herrn geſeſſen hatte, ſprang nun mit weiten Sätzen dem kleinen Burſchen entgegen, hob die ſchöne buſchige Fahne und das mit kleinen krauſen Löckchen verſehene Behänge hoch empor, bellte ihn ein paar Mal mit tiefer volltönender Stimme an und verſuchte dann vorſichtig das Kind am Gurt des kleinen Roͤckchens zu faſſen, um ihm die Bahn zu erleichtern, oder es ſeinem Herrn ganz zu apportiren.
„Laß ihn gehn, Bohs,“ rief dieſer da lachend,„laß ihn gehn.— Warte Burſche— glaubſt Du, der könne nicht allein kommen? will der Hund!— nun ſeh' Einer den ungeſchlachten Schlingel an— dreht er mir den Jungen ganz herum.“—
Der Zuruf galt aber wirklich dem Hunde. Als es dieſem nämlich verboten worden, das Kind in die Schnauze zu nehmen, überſprang er daſſelbe mehrmals mit hohen Sätzen und verſuchte dann, den Kopf dabei zur Seite gebogen und mächtig dazu mit dem Schwanze wedelnd, es mit der breiten kräftigen Tatze zu ſich herüberzuziehn. Allerdings rollte er die kleine unbeholfene Geſtalt des Kindes dabei rund umher; das aber nahm die Freiheit keines⸗ wegs übel, ſondern ſchien ſich im Gegentheil ſehr uͤber den unge⸗ ſchickten Spielkameraden zu freuen. Es jauchzte ein paar Mal laut auf und ſetzte dann ſeine Bahn zum Vater fort, der ihm nun auf halbem Wege entgegenkam und lächelnd zu ſich emporhob.
„William,“ ſagte da der Alte, während er ſich vergnügt und ſchmunzelnd die Hände rieb.„William— das iſt ein capitales Stück Wildpret;— das reine Feiſt, wie man ſich's nur wuͤnſchen kann, und die Rippen werden unmenſchlich gut ſchmecken. Es war doch gut, daß Du heut' Mittag noch einmal am Rohrbruch hin⸗ gingſt— ich dachte mir's immer, Du würdeſt dort was finden.“
„Ach mit dem Denken, Vater,“ lachte der junge Mann, wäh⸗
Gerſtäcker, Flußpiraten. I. 10


