Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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nicht gleich ſchaden.— Ueberdies habe ich ſeit langer Zeit ge⸗ wünſcht, Squire Dayton genauer kennen zu lernen, von dem ich ſchon ſo viel Gutes und Liebes in Sinkville gehoͤrt.“

„Um ſo mehr muß ich dann bedauern, das Vergnügen Ihrer Geſellſchaft, wenigſtens für heute, zu entbehren,“ ſagte der Richter verbindlich—„Meine Geſchäfte erlauben mu nicht, Helena auf mehrere Tage zu verlaſſen, ich hoffe Sie jedoch recht bald einmal und zwar dann für einen längeren Aufenthalt bei uns zu ſehen. Aber da kommen die Pferde“— unterbrach er ſich plötzlich— „nun, Mr. Hawes, jetzt werden Sie gleich das Amt eines Ritters und Beſchützers uͤbernehmen koͤnnen, das ſonſt von dem weniger Romantiſchen einer Wache, in der Perſon meines alten Cäſar hätte erſetzt werden müſſen.“

„Ich bin ſtolz auf das Vertrauen, das ſie ſchon nach ſo kurzer Bekanntſchaft in mich ſetzen, und werde ſuchen mich deſſen würdig zu zeigen,“ ſagte Sander—„nur Eins macht mich beſorgt— der Weg nach Livelys iſt mir fremd— ich weiß nicht—“

„Den werde ich Ihnen zeigen,“ rief Adele ſchnell und erröthete dann, als ſie der Schweſter Lächeln bemerkte, über den vielleicht zur großen Eifer, den ſie hierbei verrathen.

„Einer ſo ſchönen Führerin würde ich folgen und wenn ich wüßte, das Ziel wäre der Tod,“— rief Mr. Hawes raſch.

„Ei, ei, Sir,“ warnte der Richter,„das ſind gefährliche Aeuße⸗ rungen für einen jungen Ehemann— wenn das die Frau hoͤrte—“

„Marie und ich wiſſen, wie das gemeint iſt,“ ſagte Adele freundlich und unbefangen.„Mr. Hawes macht auch manchmal Verſe, und den Poeten darf man ſchon ein wenig Uebertreibung geſtatten. Doch die Pferde warten, alſo Herr Ritter, ich werde Ihre Führerin ſein.“

Mit dieſen Worten und während Sander noch von Sauire Dayton Abſchied nahm, ergriff das ſchöne Mädchen den Arm der Freundin und zog ſie lachend mit die Treppe hinab. Cäſar führte