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baut, denn er murmelte ein paar unverſtändliche und verdrießliche Worte in den Bart; machte aber endlich gute Miene zum böſen Spiel, preßte die Flanken ſeines Thieres ein wenig und ſprengte an die Seite ſeines Kameraden, der ihn mit einem halb lächelnden, halb ſpöttiſchen Blicke betrachtete.
„Ihr ſeht ſchön aus,“ ſagte er und ſein Mund verzog ſich zu einem breiten Grinſen—„wie eine Forelle oder eine echte Cuba⸗Cigarre.— Es geſchieht Euch aber recht, warum habt Ihr meinen Rath nicht befolgt und die Decke übergehängt.“
„Daß ich die Faſern nachher in einer Woche nicht wieder los⸗ geworden wäre, nicht wahr?“— erwiederte müuͤrriſch der Angeredete —„Nein, da bürſten ſich die trocken gewordenen Schmutzflecken beſſer wieder ab.— Aber hol' der Böſe den Ritt— erzählt mir lie⸗ ber das Genauere von dem Dampfboote? Wir wollen alſo in corpore eins kaufen?“
„Nun ja, ich habe es Euch ja ſchon einmal geſagt. Das iſt der geſcheidteſte Gedanke, den Kelly je gehabt hat. Potz Seelöwen und Eisbären, was für einen verdammt guten Spaß das gäbe, wenn unſere Nachbarſchaft einmal Wind von uns bekäme und nun plötzlich das ganze Neſt mit Dampf abfahren ſähe. Nicht mit Gold wäre der Witz zu bezahlen.“
„Nein,“ murmelte ſein Begleiter,„denn der Einſatz dagegen wären unſere Hälſe. Das mit dem Dampfboot ließe ſich aber auch noch ausdehnen. Unſere Geſchützſtücke nähmen wir natürlich mit und terwegs, ehe wir die mexikaniſche Küſte erreichten, trieben wir ein wenig Seeräuberei. Jetzt im Sommer, wo im Golf faſt ſtete Windſtille iſt, müßte die Sache herrlich gehn. Was wir an Schoonern und kleineren Fahrzeugen fänden, wäre unbedingt unſer, ja wer weiß, ob wir nicht auch eins der Vereinigten⸗Staa⸗ ten⸗Dampfboote entern und eine famoſe Beute machen könnten. Erſt müſſen wir freilich das Dampfboot haben.“
„Nun, die Sache ſoll übermorgen, als am letzten Sonnabend


