Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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Männer hören, wie das kommende Boot mit aller Macht gegen die dort ziemlich ſtarke Strömung anarbeitete.

„Aha“— nickte Bilivar grinſend—„in dem Boote ſteuert wie⸗ der Mr. Klugrabe— will immer geſcheidter ſein als andere Leute und hält jedesmal von Anfang an zu viel über— denkt's immer zu erzwingen und muß ſich nachher wieder von der Sandbank her⸗ aufleiern.“—

„Sie müſſen ziemlich oben an der Spitze ſein“— meinte Blackfoot.— „Ja— aber mit welcher Arbeit— ſo viel weiß ich— doch

wahrhaftig da kommen ſie ſchon— Wetter noch einmal, müſſen die in den Rudern gelegen haben—“

Blackfoot hatte indeſſen die Thür von Bachelors Hall geöffnet, und die darin jetzt überall auf Fellen und Decken gelagerten Zecher geweckt. Nur murrend und höchſt unzufrieden mit der keineswegs gelegenen Störung gehorchten ſie aber dem Rufe und taumelten von ibren harten Betten auf, um bei dem Landen der Pferde behülflich zu ſein. Dies ging auch ſchneller von Statten, als es der rauhe Boden und das ungewiſſe Mondenlicht hätte erwarten laſſen. Die Inſulaner ſchienen aber mit ſolcher Arbeit vertraut, und nach kaum einer Stunde lag das breite Boot wieder wohlverwahrt und dicht ver⸗ ſteckt neben den übrigen Kähnen, während die Pferde in den Stäl⸗ len untergebracht und dort von einem jungen Meſtizenknaben ver⸗ ſorgt und mit Nahrung verſehen wurden. Bolivar bereitete ihnen indeſſen die Streu von weichem Laube. Die armen Thiere aber, ſo bungrig ſie auch wol ſein mochten, ſchienen zu erſchöpft, um auch nur einen Blick auf das ſonſt ſo eifrig begehrte Futter zu werfen— Todesmatt fielen ſie, wo man ſie hinſtellte, nieder, und ihr ganzes Ausſehn, ihr ganzes Benehmen verrieth klar und deut⸗ lich, wie ſie eben eine Hetze mit durchgemacht, die ſie kaum noch länger ausgeſtanden hätten.

„Hört einmal, Jones,“ ſagte Blackfoot, als er in die Stallthür