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ſein können. Höre, Nancy, ſage doch Cäſar, daß er mein Pferd ſattelt und aufzäumt.“
Mrs. Dayton ſeufzte tief auf.
„Ach Georg,“ flüſterte ſie traurig,„es iſt ja wol recht gut für Dich, daß Deine Fähigkeiten ſo in Anſpruch genommen wer⸗ den, aber, ich weiß nicht, ich wollte doch, Du könnteſt ein wenig mehr zu Hauſe bleiben.— Die häufigen Nacht⸗Ritte müſſen ja auch Deine eigene Geſundheit ruiniren.“
„Sei unbeſorgt,“ lächelte der Gatte, und zog den Oberrock an, den auf ſeinen Wink Nancy indeſſen gebracht hatte—„Scha⸗ den thut es mir ſicher nicht, aber allerdings bliebe ich auch lieber bei Euch; doch was will ich machen? Soll ich die Kranken, die mir nun einmal vertrauen, in Angſt und Sorge liegen laſſen, weil ich mich nicht gern in meiner Bequemlichkeit geſtört ſehe? Mir thun ſie leid, die Armen, da ja überhaupt die Heilkunde des ganzen Staates faſt nur in den Händen von Quackſalbern iſt.“—
„Da hat der Squire wohl recht,“ ſagte Jonathan,„eine Wohl⸗ that iſt's, für die man nicht genug dankbar ſein kann, wenn man im Stande iſt, einen ordentlichen Arzt zu bekommen. Doch, auf⸗ richtig geſagt, möchte ich der nicht ſein, der nie weiß, ob er ſich am Abend ruhig in ſein Bett legen kann oder nicht. Mit der Bezah⸗ lung dafür ſieht's nachher auch immer windig genug aus.— Wer iſt denn krank?“
„Der Deutſche, der ſich erſt vor Kurzem dort angefiedelt hat,“ ſagte der Richter— Brander heißt er, glaub' ich.“—
„Aha— kaltes Fieber wahrſcheinlich— nun das iſt nicht ſo gefährlich. Doch ich höre das Pferd unten kommen; alſo Ladies, ich werde mich jetzt ebenfalls empfehlen. Mr. Lively, gehn Sie auch mit, oder bleiben Sie noch bei den Damen?“
„Nein, bewahre“— ſagte James ſchnell, und erſchrak doch auch gleich darauf wieder über die Ungezogenheit—„Ich— ich


