Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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wollte nur ſagen, daß ich auch nach Hauſe muß, es wird ſonſt zu ſpät— Reiten wir einen Weg, Mr. Dayton?“

„Schwerlich,“ erwiderte dieſer, während er ſich den linken Sporn anſchnallte—„ich reite den Fußpfad, der nach Bailys hinüberführt. Es iſt etwas näher.“

„Da müſſen Sie aber durch den Sumpf unten,“ ſagte James. „Das iſt ein Weg, wo man jetzt kaum am hellen Tage durch⸗ kommt.“

„Hat Nichts zu ſagen,“ lächelte der Squire,„ich kenne da je⸗ den Zoll Landes und habe mir erſt neulich das überhängende Rohr ein Bischen aus der Bahn gehauen. Alſo gute Nacht, Kinder, gute Nacht. Morgen früh, hoff' ich, trinken wir wieder zuſammen Kaffee, und dann kann ich mich nachher recht ordentlich aus⸗ ruhen.“

„Ladies,“ ſagte Lively, und machte, ohne Adele dabei auch nur von der Seite anzuſehn, eine tiefe Verbeugung vor Mrs Dayton—„darf ich alſo den Aeltern ſagen, daß Sie— morgen kommen werden?“

Das und noch viele, viele Gruße an die Mutter,“ erwiderte Mrs Davton freundlich und reichte dem jungen Mann die Hand. Dieſer drückte ſie berzlich, ließ ſie aber in aller Verlegenheit auch gar nicht wieder los, da er im Geiſt jetzt ebenfalls eine Anrede an Miß Adele vorbereitete. Mrs. Dayton mochte jedoch eine Ahnung von dem haben, was in James' Seele vorging, denn ſie ſagte lächelnd:

„Und darf ich alſo Adelen auch mitbringen?“

James druͤckte ihr die Hand, daß ſie hätte aufſchreien mögen, fuhr dann aber ſchnell zurück und ſagte, roth wie Blut—

„Miß Adele wird ſich freilich draußen gewaltig langweilen.“

„Dann ſoll ich vielleicht hier bei Mrs. Breidelford bleiben?“ frug das ſchelmiſche Ding.

„Miß“— ſtotterte James.