Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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aber, der während der Unterbrechung einen Augenblick ſtillgeſchwie⸗ gen hatte, fuhr jetzt ruhig in ſeiner Erzählung fort und zwar, nach ſeiner gewöhnlichen Art, gleich mit dem Worte, bei welchem er ſtehen geblieben war:

—„es einſt, daß Mr. und Mrs. Smart, wie das bei Ehe⸗ leuten wol manchmal vorfällt, einen kleinen Wortwechſel hatten, in welchem der Gentleman ſeiner Lady hinſichtlich ihrer perſönli⸗ chen Eigenſchaften einige vielleicht nicht gerade ſchmeichelhafte Be⸗ merkungen machte. Darauf ſchien dieſe übrigens vorbereitet, denn plötzlich und ohne alle vorherige Warnung tauchte jetzt— nichts Anderes als das längſt verjährte Gedicht auf und mit lauter— ja immer lauterer Stimme, je mehr ich dagegen proteſtirte, wurde mir der, mit meinen eben gemachten Aeußerungen allerdings et⸗ was im Widerſpruch ſtehende Inhalt triumphirend vorgeleſen. Dieſe Scene hat ſich ſeitdem einige Male wiederholt, und wenn man nach gemachten Erfahrungen berechtigt iſt, die Jugend zu belehren und vor Mißgriffen zu warnen, ſo möchte ich dem hier anweſen⸗ den jungen James Lively allerdings ſehr dringend empfehlen, keine Gedichte ſolchen Inhalts der jungen Dame zu überſenden, die er dereinſt’ als ehrbare Hausfrau heimzuführen gedenkt.— Schon gewählt?“— und die Frage traf den, an den ſie gerichtet war, ſo plötzlich, daß er erſchrocken auf ſeinem Stuhle zuſammen⸗ fuhr. Mr. Dayton ſelbſt erſparte ihm aber diesmal eine Antwort, denn er ſtand ſchnell auf, ging zum Fenſter und blickte hinaus ſah nach der Uhr und ſagte dann:

„Liebe Frau, ich bekomme hier eben höchſt fataler Weiſe einen Brief, daß ich heute Abend noch einen ſehr gefäͤhrlich Kranken be⸗ ſuchen muß.“

„Hier in Helena?“ frug Mrs. Dayton beſorgt.

„Nein, leider nicht,“ ſagte der Squire—„zehn Miles im Lande drin. Da werde ich denn allerdings vor morgen früͤh, wenn das überhaupt der Zuſtand des Patienten erlaubt, nicht wieder hier

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