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„Iſt auf Ihrem Kopfe— wertheſte Madame,“ ſagte mit freun⸗ licher Verbeugung der Yankee.
„Gute Nacht, Mrs. Dayton, gute Nacht, Mr. Lively— ach! Squire, wenn Sie mir die Liebe erzeigen wollten, mit mir zu gehen“— rief jetzt Mrs. Breidelford—„Sie ſind doch hier Friedensrichter, und wenn wirklich Diebe und Mörder—“
Der Richter machte eine Bewegung, als ob er der Bitte Folge leiſten wollte, Smart ſchüttelte aber hinter Mrs. Breidelford's Rücken ſo angelegentlich und mit ſo komiſchem Ernſte den Kopf, daß er, wenn das wirklich ſeine Abſicht geweſen wäre, ſie aufgab und nur, die Dame zu beruhigen, ſagte:
„Recht gern würde ich mit Ihnen gehen, beſte Madame, ich habe aber mit Herrn Lively noch ein wichtiges Geſchäft, und zwar gleich jetzt, abzumachen, das keinen Aufſchub weiter leidet. Mein Burſche ſoll Sie jedoch begleiten, und wenn es ſich nöthig zeigt, dann requiriren Sie nur gleich in meinem Namen den Con⸗ ſtabel und ſchicken mir Jemanden her.— Ich komme dann ſelbſt hinunter.“.
Mrs. Breidelford hatte die letzten Worte ſchon gar nicht mehr gehört, packte nur den, unten an der Treppe ſtehenden Mulatten⸗ knaben am Handgelenk feſt, und zog den Ueberraſchten, der angſt⸗ lich nach ſeinem Maſter zurückblickte, mit ſich fort, der Hausthur zu. Mr. Dayton winkte ihm aber lachend, nur getroſt zu folgen, und die Beiden verſchwanden gleich darauf durch die Hausthür, der bedrängten Wohnung einer„armen verlaſſenen Wittwe““ zu Huͤlfe zu eilen. 4
„Aber beſter Mr. Smart,“ ſagte jetzt Mrs. Dayton, während ſie an's Fenſter trat und der Frau beſorgt uachſah—„wenn Sie doch nur wenigſtens die Fremde angeredet hätten, die an Mrs. Breidelford's Thür einen Schlüſſel probirte.“
„Das wäͤre allerdings ein ſchwierig Stück Arbeit geweſen,“ lächelte der Yankee und rieb ſich vergnügt die Hände.—„Mrs


