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—„um allerlei Sachen bekümmern, die uns ſonſt wenig in⸗ tereſſiren würden, ſo blieb ich einen Augenblick ſtehen und ſah, was dieſer Jemand— von dem ich ubrigens keineswegs geſagt habe, daß es ein Mann geweſen— im Gegentheil war es eine Frau— denn eigentlich wollte.“
„Eine Frau?“ rief Mrs. Breidelford erſtaunt.
„Der Laden blieb verſchloſſen,“ erzählte der Yankee weiter, „und die Dame ging jetzt um das Haus herum,— wobei ich mir ebenfalls die Freiheit nahm, ihr zu folgen— und probirte dort, an der Thuͤr angelangt, nachdem ſie auch hier wieder einige Male angeklopft— zwei verſchiedene Schlüſſel.“
„Ei, die Canaille!“ rief Mrs. Breidelford in höchſter Ent⸗ rüſtung—„und ſchloß ſie auf?“
„Es thut mir wirklich leid, Ihnen das nicht genau ſagen zu zu können, Madame.— Ich ſah in dieſem Augenblick nach meiner Uhr und fand, daß ich ſchon eine halbe Stunde ſpäter hierher kom⸗ men würde, als ich dem Squire verſprochen hatte, verließ alſo die Dame bei ihrer, wie ich jetzt allerdings hoffen will, vergebens geweſenen Bemühung.“
„Und Sie haben ſie nicht gefaßt und den Gerichten über⸗ geben?“ rief Mrs. Breidelford in unbeſchreiblicher Entrüſtung, während ſie in wilder Eile ihren Mantel umwarf, ihre große Ar⸗ beitstaſche ergriff und überall im Zimmer noch nach einem andern Gegenſtande umher ſuchte—„Sie haben nicht nach Hülfe ge⸗ rufen und die Diebin zu Boden geſchlagen, die in friedli⸗ cher Leute Häuſer bei Nacht und Nebel einbrechen wollte— Sie haben—“
„Aber beſte Mrs. Breidelford,“ frug Adele beſorgt,„was ſuchen Sie denn noch— kann ich Ihnen nicht helfen?“
—„Nein— mein Bonnet, beſte Miß— mein Bonnet,“ ſagte die Dame, während ihre Blicke von einem Ende des Zimmers zum andern flogen.


