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Sir— Sie machen ja ein ſolches bedenkliches Geſicht.— Es iſt doch Nichts bei mir vorge— Mr. Smart, ich beſchwöre Sie, bei Ihrer männlichen Ehre“—
James Lively und Squire Dayton mußten ihre Stühle raſch zurückſchieben, denn Mrs. Breidelford kam mit ſolcher Allgewalt hinter dem Theetiſche vorgefahren, daß ſie ihr kaum aus dem Wege rücken konnten— Mr. Smart blieb jedoch ganz ruhig und ſagte—
„Aengſtigen Sie ſich doch nicht nutzlos, Madame— das, was ich geſehen habe, hat ja vielleicht—“
„Was um aller lieben Engel im Himmel willen haben Sie denn geſehen?“ rief Mrs. Breidelford, die übrige Geſellſchaft kaum mehr beachtend, in Todesangſt.
—„gar nicht ſo viel zu bedeuten, als Sie gegenwärtig zu glauben ſcheinen,“ fuhr Smart in ſeiner Rede fort—
„Herr— Menſch— Sie bringen mich noch zur Verzweif⸗ lung!“ ſchrie Mrs. Breidelford mehr, als ſie rief, und ergriff mit der Linken ihr Bonnet, das ſie ſich in Mißachtung jeder Fagon und Mode auf den Kopf ſtülpte, während ſie mit der Rechten einen Knopf von Mr. Smart's blauem Frack zu erhaſchen ſuchte. Dieſem Angriff begegnete er jedoch dadurch, daß er ihre nach ihm ausge⸗ ſtreckte Hand erfaßte und herzlich ſchüttelte.
„Was haben Sie geſehen? ſo ſprechen Sie doch nur in des Teu— in des lieben Himmels Namen!“
„Eigentlich gar nichts von Bedeutung,“ erwiderte Smart, noch immer die einmal gefaßte Rechte der, ſonderbarer Weiſe ſo in Eifer gerathenen Frau nicht loslaſſend.—„Als ich vor etwa einer Viertelſtunde an Ihrem Hauſe vorbeiging, ſtand Jemand am hinterſten Fenſterladen und klopfte dort an. Wie wir uns nun ſo manchmal, wenn wir weiter Nichts zu thun haben—“
„Und was machte der Mann weiter?“ frug Mrs. Breidelford ungeduldig.


