Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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„Und hat Ihnen Sauire Dayton gar Nichts erzählt?“ frug der Yankee.—

„Nicht das Mindeſte“— riefen die drei Ladies wie aus einem Munde.

„Nun, er hat mir einen Dienſt geleiſtet,“ ſagte Jonathan Smart,„wie ihn ein Nachbar nur dem andern“—

„Aber beſter Smart,“ lächelte der Squire—„ich habe ja nur gethan, was meine Pflicht als Friedensrichter dieſes Ortes war.“—

„zu leiſten im Stande iſt,“ fuhr Jonathan fort—„er hat mir das Leben gerettet, indem er ſich, die eigene Gefahr ganz außer Augen ſetzend—

„Die Burſchen hätten es nie zum Aeußerſten kommen laſſen— Sie rechnen mir die Sache wirklich zu hoch an.“—

„einer Bande— Alles fähiger Bootsleute gerade entgegen warf und ſie davon zuruͤckhielt, mich umzubringen und mein Haus niederzubrennen. Das iſt das Kurze und Lange von der Ge⸗ ſchichte.“

Der Richter ſah wohl ein, daß er den Wirth ausreden laſſen müſſe, und ergab ſich lächelnd darein. Erſt als dieſer ſchwieg, erwiderte er dagegen:

„Das aber erwaͤhnen Sie nicht, daß Sie vorher mit wirklicher Lebensgefahr, da ſogar einer der Buben ſchon auf Sie abdrückte, das Leben des armen Iren gerettet hatten.“—

„Das muß ja ſchrecklich heute in Helena zugegangen ſein”— rief Mrs. Dayton entſetzt.

„Nicht ſchlimmer heute, wie alle ubrigen Tage faſt,“ ſagte der Wirth achſelzuckend,„Helena iſt nun einmal in dieſer Hinſicht berühmt, oder, vielleicht beſſer geſagt, berüchtigt.“

„Gerade was mein lieber ſeliger Mann immer ſagte, Mr. Smart— gerade daſſelbe— Louiſe, ſagte er, bleibe nicht in Helena wohnen, wenn ich einmal todt bin— ziehe fort von hier. Du biſt