Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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„Well Ladies und Gentlemen, freut mich ungemein, Sie Alle

wohl zu ſehn,“ ſagte er dabei—„Danke, Miß, danke— ich trinke

keine Milch, lieber ein Bischen Rum in den Thee.“

Miß Adele hatte ihm die Taſſe überreicht und es war hier⸗ durch, da ſich die letzten Worte des Geſprächs gerade auf den Ein⸗ getretenen bezogen hatten, eine kleine Pauſe entſtanden. Smart bemerkte das übrigens und wandte ſich an Mrs. Dayton:

„Bitte, Madame, es ſollte mir leid thun, wenn ich hier in et⸗ was Ihre Unterhaltung unterbrochen oder geſtört hätte— Ich komme auch allerdings etwas ſpät, aber Squire Dayton“—

„Ganz und gar nicht, Mr. Smart— ganz und gar nicht“— fiel ihm hier Mrs. Breidelford ſchnell in die Rede—„ich ſprach nur eben von— ach, du lieber Gott, von was ſprach ich denn gleich— ja, mein unglückſeliges Gedächtniß, Mr. Smart, mein unglückſeliges Gedächtniß— ſchon mein lieber ſeliger Mann ſagte immer— Louiſe, ſagte er— Du haſt Deinen Kopf in Deiner Jugend zu ſehr angeſtrengt, Du haſt zu viel gerechnet und geſorgt— ein allzuſtraff angezogener Bogen muß am Ende erſchlaffen.— Das waren ſeine eigenen Worte, Mr. Smart. Ach, Breidelford,“ ſagte ich dann,„Du haſt recht— ich weiß es, ich kenne meine Schwäche, aber das Gedächtniß iſt eine Gabe von Gott, und wem der es wieder nimmt, der darf ſich nicht beklagen. Das wäre ſchlecht, Breidelford, ſagte ich“—

—„lud mich ſo freundlich ein, daß ich, beſonders nach dem, was heute vorgegangen, unmöglich nein ſagen konnte,“ fuhr Mr. Smart, ohne ſich weiter irre machen zu laſſen, in ſeiner einmal be⸗ gonnenen Rede, und zwar gegen Mr. Dayton gewendet, fort.

„Was iſt denn heute vorgefallen?“ frug Adele ſchnell—„war wieder ein Streit im Orte?— Wir haben das Lärmen und Toben gehört, aber weiter noch Nichts darüber erfahren.“

Mrs. Breidelford ſetzte die ſchon erhobene Taſſe wieder nieder, und horchte aufmerkſam der jetzt erwarteten Mittheilung.