Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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auch nur die mindeſte Zeit zu laſſen, erhob ſie ſich ein wenig von ihrem Platze und rief— den jungen Mann dabei mit etwas nie⸗ dergebogenem Kopfe, und über die Brillengläſer hin in's Auge faſſend—

„Oh— Mrs. Lively iſt gar zu gütig, Sir, gar zu gütig, und wenn ſich auch allerdings in jetziger Zeit, wo der Fluß wieder an zu ſteigen fängt und Waaren in Hülle und Fülle ſtromab kommen, die Geſchäfte häufen, ſo müſſen doch ſchon einmal ein oder zwei Wochen gefunden werden, um ſeine Nachbarn aufzuſuchen und mit ihnen im guten alten Einverſtändniß zu bleiben.— Mr. Breidel⸗ ford hatte ganz recht, wenn er ſagte, Louiſe— ſagte er, Du glaubſt gar nicht, wie ſchön es iſt, mit ſeinen Nachbarn in Frieden und Freundſchaft zu wohnen— Verträͤglichkeit iſt das halbe Leben. Nächſte Woche Montag ſpäteſtens, denk ich mir das Vergnügen machen zu können, Mr. Lively; bitte, mich Ihrer Frau Mutter beſtens zu empfehlen“— und nieder ſetzte ſie ſich und trank ihre Taſſe aus, als ob ſie nach der eben gehabten Anſtrengung der Ruhe und Stärke bedürfe.

Adele ſchien aber diesmal, aus lauter Erſtaunen über Mrs. Breidelford's Bereitwilligkeit, ganz ihre muſikaliſche Hülfe vergeſſen zu haben, und ſelbſt James, obgleich er den Ruf kannte, deſſen ſich Mrs. Breidelford in Helena erfreute, ſtand ganz verſtummt da und wußte kaum, ob er ſie wirklich aus Verſehen mit eingeladen habe oder nicht. War das Erſtere übrigens geſchehen, ſo half hier wei⸗ ter Nichts als gute Miene zum böſen Spiel zu machen. Was aber ſeine eigene Mutter dabei von Mrs. Breidelford hielt, hatte er— zu ſeinem Entſetzen fiel es ihm gerade jetzt wieder ein— erſt an dieſem Morgen gehoͤrt. Wie ſie ſich alſo zu Hauſe über den glück⸗ lich von ihm erlegten Bock freuen würden, ließ ſich ungefähr denken.

In aller Angſt haftete ſein Blick jetzt noch auf Mrs. Dayton’s