Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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die Klinke in der Hand,„ob Mrs. Smart ſonſt noch etwas zu beſtellen habe, da er ein paar Geſchäftswege abmachen müſſe.“

Dieſen Rückzug nahm Madame übrigens als ein ſtillſchweigen⸗ des Zeichen der Anerkennung ihrer Autorität, und bedeutend mil⸗ der geſtimmt, goß ſie das kochende Waſſer wieder zurück in ſein Gefäß, wiſchte ſich mit der Schürze den Schweiß von der geröthe⸗ ten Stirn und ſagte, in noch halbärgerlichem, aber doch nicht mehr heftigem Tone:

„Nein, Mr. Smart— wenn Sie Ihre Geſchäfte außer dem Hauſe haben, ſo brauchen Sie ſich auch nicht um die meinigen zu kümmern.— So viel ſage ich Ihnen aber, die Pferde“—

„Sind ſämmtlich gefüttert und beſorgt,“ bemerkte Smart.—

„Und das Faß Zucker“—

„Steht in der Bar.“—

„Aber die Bohnen“—

„Sind von Scipio ſchon vor einer halben Stunde gepflückt worden.“—

„Und die beiden Zimmer, die noch für die letztgekommenen Gäſte geräumt werden ſollten“—

„Können jeden Augenblick bezogen werden,“ lächelte Jonathan — Nr. Smart und Scipio haben das Alles beſorgt— ſonſt noch Etwas?“

Madame— jetzt wirklich ärgerlich, daß weiter gar Nichts zu bemerken war, arbeitete mit immer größerem Eifer und immer rö⸗ ther werdender Phyfiognomie in den Kohlen herum, auf die ſie ſich ſchon zweimal vergebens bemüht hatte, den ſchweren eiſernen Keſſel zu heben. Jonathan aber, dies bemerkend, ſprang raſch hinzu— ergriff die Haken und ſchwang das mächtige Gefäß mit leichter Muhe auf ſeinen Ort, wandte ſich dann lächelnd nach ſeiner kaum noch ſchmollenden Ehehälfte um, drückte ihr einen raſchen, aber nichts deſtoweniger derbgemeinten Kuß in das rothe, gutmuͤthige

Gerſtäcker, Flußpiraten. I. 3